Comano Ursus Extreme Trail, das Berglaufrennen entlang der Grate des Val Marcia.
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Wie Sie sich vorstellen können, hängt die Befahrbarkeit der Routen in einem Bergumfeld stark von den aktuellen Bedingungen ab und wird daher von Naturphänomenen, Umweltveränderungen und Wetterlagen beeinflusst. Aus diesem Grund könnten die in diesem Informationsblatt enthaltenen Angaben Änderungen unterworfen sein. Informieren Sie sich vor dem Start über den Zustand des Weges, indem Sie den Betreiber der Unterkünfte auf Ihrer Strecke, die Bergführer, die Besucherzentren der Naturparks und die Tourismusbüros kontaktieren.
Vom Passo Durone (986 m ü.d.M., km 0), in der Nähe des Restaurants und Gästehauses Passo Durone (von Renza), beginnt der Forstweg, der hinauf zur Malga Stabio führt. Nach zweihundert Metern folgt der Weg dem SAT-Pfad 463, der den Forstweg verlässt und links durch wunderschöne Buchenwälder hinaufsteigt. Der Aufstieg wechselt zwischen steilen Abschnitten und leichteren Zwischenflächen. Nach etwa 3 km verbindet sich die Route wieder mit dem zuvor verlassenen Forstweg und bald erreicht man die weite Almwiese der Malga Stabio (1453 m ü.d.M., km 4). Von Malga Stabio führt der Weg auf einer grasbedeckten Piste weiter, die die Weidefläche in Richtung SO durchquert und dabei den Pfad 463 verlässt, der nach SW abzweigt und zur Malga Solvia führt. Nach der Weide begleitet uns ein kurzer bewaldeter Abschnitt zur Lokalität Piazzola (1567 m ü.d.M., km 5). In Piazzola trifft man auf eine Weggabelung; der ausgetretene Pfad nach Norden führt zum Cima Sera (ca. 45 Minuten), der Weg nach SO ermöglicht hingegen den Einstieg in die Grate des Val Marcia, die Teil unseres Trails sind. Nach einem kurzen Waldabschnitt (ca. 500 m) erreicht der Pfad den Kamm, den er bis zum Sattel des Doss della Torta kaum verlässt. Es sind 8 km, wild und faszinierend zugleich. Das Panorama auf die umliegenden Täler und Berge (vom Brenta- und Adamello-Presanella-Gebirge gibt es hier spektakuläre Ausblicke) raubt selbst Einheimischen den Atem. Die Grate sind nicht besonders schwierig, erfordern jedoch Aufmerksamkeit. Die ständigen Auf- und Abstiege, teils sehr steil, sorgen für Höhenunterschiede, wo man sie kaum erwartet hätte. In der Reihenfolge passiert man die Erhebungen des Monte Frisec (1939 m), Monte Solvia (1983 m), Cima Pala (2005 m), Monte Altissimo (2128 m, der Weg führt tatsächlich an ihm vorbei), Rodola (2027 m), Gavardina (2047 m) und Doss della Torta (2156 m). Die eigentliche Spitze des Letzteren, welcher zudem ein wichtiger trigonometrischer Punkt ist, liegt etwas außerhalb des Pfades, kann aber mit einem kurzen Abstecher über Felsen und einen kurzen Schotterabschnitt besucht werden, ohne den Zeitplan wesentlich zu verändern oder besondere Schwierigkeiten. Am Sattel des Doss della Torta verlässt unser Weg den Grat (der sich nach Süden in den Kamm Pichea-Rocchetta fortsetzt) und folgt dem SAT-Pfad 420. Nach einem ersten Abschnitt über eine Wiese überquert man einen großen Schuttkegel an der Ostseite des Doss della Torta. Danach erreicht man die SAT-Tafel, die auf die Lokalität Greper de Nardis (1900 m) hinweist. Den Hinweisen zur Malga Nardis folgend, gelangt man in die Latschenzone, ein deutliches Zeichen für den fortschreitenden Rückgang der Almwirtschaft im Laufe der Jahre. Zwischen Latschen und mal mehr, mal weniger großen Lichtungen erreicht man die Malga Nardis (1784 m, km 15) und dessen neuen Teich. An der Malga Nardis beginnt der SAT-Pfad 461, der zur Malga Cogorna am Fuß des Kruzifixes führt. Der Pfad durchquert diagonal die Weide bis zum Bochet de la Busa de la Nef (1900 m), am Fuße des Doss d’Enziana. Nach einem kurzen Abschnitt an der Nordseite des Doss d’Enziana, um die Busa de la Nef zu überqueren, gelangt man auf einen Panorama-Kamm mit Blick auf den Tenno- und Gardasee, den man bis zum Bochet de Cogorna (1830 m) folgt. Von hier steigt der Pfad angenehm ab, überquert verschiedene Lichtungen und erreicht die Malga Cogorna (1670 m, km 17). Dort wechselt man auf den SAT-Pfad 462, der die Weide in Richtung Westen durchquert und in einen Buchenwald führt. Nach einem Kilometer diagonal durch den Wald gelangt man in die Mulde der Busa de la Nef, die oben durchquert wird, und hier beginnt der Abstieg ins Tal der Val Marcia über den Tormendos-Pfad. Dieser Abstieg führt in etwas mehr als zwei Kilometern nach Loc. Livez (900 m, km 21). Dort wird der Duina-Bach durchquert und man folgt dem Forstweg, der das Val Marcia linksseitig begleitet. Nach einem ersten Abschnitt mit leichtem Anstieg verliert der Forstweg bis zur Loc. Cros de la Val Marcia (850 m, km 24) an Höhe. Dort verlässt man den Hauptweg und nimmt die links abzweigende Piste, die steile Abschnitte mit kurzen ebenen Passagen wechselt. Im letzten Teil des Aufstiegs wird die Piste zum Pfad und erreicht bald eine Lichtung, wo eine vor Kurzem gebaute „Feuerschneise“ beginnt. Der letzte Teil des Trails ist durch zwei Kilometer ebene Strecke gekennzeichnet, die die Osthänge des Cima Sera durchqueren und zum Passo Durone (986 m, km 28) zurückführen.
Rucksack und verschiedene Ausrüstungen.