Entlang des Radwegs zwischen Bezzecca und Tiarno di Sotto taucht die Kirche fast plötzlich auf, umgeben von den Wiesen des Ledrotals.
Sie gehört zu den ältesten Kirchen im Tal und hat sich bis heute eine ruhige, schlichte Atmosphäre bewahrt.
Von außen wirkt sie unscheinbar, doch im Inneren erwartet dich ihr wertvollster Teil: Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert, die durch Restaurierungsarbeiten wieder sichtbar gemacht wurden.
Besonders auffällig sind die Darstellungen der Madonna mit Kind und der heiligen Lucia. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1580, im folgenden Jahrhundert wurde die Kirche um eine kleine Seitenkapelle erweitert.
Während der Schlacht von Bezzecca im Jahr 1866 diente sie den Garibaldinern als Zufluchtsort.
An den Wänden, neben den mittelalterlichen Fresken, sind noch heute eingeritzte Zeichen und Graffiti der Soldaten zu sehen.
Ein kurzer, aber eindrucksvoller Halt, ideal, wenn du auf dem Radweg unterwegs bist oder zu Fuß die Gegend erkundest.