Etwas außerhalb des Zentrums von Mori, entlang des Radwegs Adige-Garda, liegen die Überreste der San Biagio Kirche. Heute ist vor allem der Glockenturm erhalten, doch der Ort erzählt noch immer von fast tausend Jahren Geschichte.
Die Ursprünge reichen in die zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts zurück. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Kirche erweitert und mit Fresken geschmückt, die heute im Castello del Buonconsiglio aufbewahrt werden. Im 15. und 16. Jahrhundert erhielt sie ihre endgültige Form, inklusive baulicher Veränderungen und einer neuen Ausrichtung.
Ab dem späten 18. Jahrhundert begann der Verfall. Schäden im Ersten Weltkrieg und die Zerstörung durch eine Bombe im Jahr 1944 führten zum fast vollständigen Verlust des Gebäudes. In den 1970er-Jahren wurden die verbliebenen Strukturen gesichert und wieder sichtbar gemacht.
Heute ist der Ort ein besonderer Halt entlang des Radwegs – offen und ruhig, mit Geschichte, die du direkt vor Ort entdecken kannst