Kurz und einfache Wanderung rund um die historische Stätte der Schützengräben des Ersten Weltkriegs, die sich zwischen dem Vallagarina-Tal und dem Gardasee befinden.
Ein thematischer Spaziergang, der uns ein komplexes und gut erhaltenes Schützengrabenlager im weitläufigen österreichisch-ungarischen Festungssystem entdecken lässt, das das Gebiet zwischen Vallagarina und dem oberen Gardasee bewachte. Im Gebiet des Nagià Grom kann man lange Abschnitte von Schützengräben durchwandern und Überreste von Beobachtungsposten, Artilleriestellungen, Küchen sowie verschiedene Höhlen für die Lagerung von Materialien und Munition und zum Schutz der Truppen während des Ersten Weltkriegs besichtigen.
Weitere Informationen und vertiefende Einblicke auf der dedizierten Seite der Alpini-Gruppe „Remo Rizzardi“ aus Mori (A.N.A. Sektion Trient), die für die wichtige Restaurierungs- und Sanierungsarbeit verantwortlich ist, die diesen bedeutenden historischen Ort besuchbar gemacht hat.
Wie du dir vorstellen kannst, ist die Befahrbarkeit der Wege in einer Bergumgebung stark von den aktuellen Bedingungen abhängig und somit von natürlichen Phänomenen, Umweltveränderungen und Wetterbedingungen abhängig. Aus diesem Grund könnten die in diesem Datenblatt enthaltenen Informationen Änderungen unterlegen sein. Informiere dich vor der Abreise über den Zustand des Weges, indem du den Betreiber der Hütten auf deinem Weg, Bergführer, Besucherzentren der Naturparks und Tourismusbüros kontaktierst.
Von Valle San Felice kommend, erreicht man die große Wiese in der Nähe der Bushaltestelle am Ortseingang. Hier kann man parken.
Der erste kurze Abschnitt führt auf einem unbefestigten Weg direkt neben dem Parkplatz nach oben. Gleich danach geht es links hinauf auf einen steilen Maultierpfad (Beschilderung), der nach zwei Serpentinen und einem gepflasterten Abschnitt zu einem flachen Bereich beim Wasserbehälter namens Busa delle Anime führt. Hier geht man rechts und passiert verschiedene Eingänge zu Höhlenanlagen und Betonbauten auf der linken Seite des Weges und betritt danach einen Schützengraben.
Der gewundene Weg führt direkt zu einer ersten Weggabelung bei einem Kreuz als Gedenkstätte für die Jugendlichen, die durch die Explosion von Kriegsaltlasten ums Leben kamen. Hier geht man rechts und erreicht bald den Bereich der Küchen (Infotafeln). Danach steigt man rechts eine enge Treppe hinauf und folgt weiterhin dem Schützengraben bis zur Raststelle mit einer großen Wiese und Blick auf den Gardasee.
Zum Weitergehen empfehlen wir, in östlicher Richtung zum Weg hinter der Wiese zu gehen, dann einen kurzen Abstieg rechts, um das überdachte Maschinengewehrnest zu besichtigen. Zurück an den niedrigeren Höhleneingang kann man sich in einen engen, gewundenen Schützengraben in voller Felswand hineinwagen, der kurz danach auf einer Wiese endet. Rechts abbiegen und kurz danach der Trasse des Schützengrabens nach links folgen, um einen Aussichtspunkt mit Stacheldrahtbegrenzung zu erreichen. Noch weiter links dem Schützengraben folgen, bis man zum Höhlenbereich kommt. Diese können durchquert oder außen auf der rechten Seite des Hügels umgangen werden, um zur Stellung des Fotoelektrischen Projektors zu gelangen. Gegenüber von dieser Stellung beginnt ein weiterer Schützengraben, der in gewundenem Verlauf breite Aussichten auf die Ortsteile Nomesino und Manzano bietet. An einer Weggabelung links hinauf steigen bis zum hölzernen Gedenkkreuz. Weiter links öffnet sich die große Wiese, auf der sich die Artilleriebeobachtungsstelle befand, während der Schützengraben rechts hinabsteigt und wieder auf den kleinen Pfad trifft, der den Eingang der Tunnel mit der Projektorstellung verbindet. Rechts abbiegen und man gelangt in kurzer Zeit zur Rastfläche. Zum Weitergehen rechts hinunter auf dem klar erkennbaren Maultierpfad bleiben, der an den Höhleneingängen des Lagers vorbeiführt und wieder an den für den Aufstieg genutzten Weg anschließt.
Geeignetes Schuhwerk ist erforderlich.