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Verborgene Schätze - Route Schätze der Sakralen Kunst

Diese Tour ist den alten Kirchen und Fresken von Arco gewidmet. Es handelt sich um "minder wichtige" Kirchen, dessen Anwesenheit im Gebiet von Arco einen religiösen, historischen und künstlerischen Highlight darstellt. Sie Zeugen von einer starke und verwurzelten Religiosität die dem Lauf der Zeit überlebt hat.


Start: Via Legionari Cecoslovacchi, Arco
End: Parkplatz "Al Ponte", Arco / San Giacomo, Monte Velo (optional)
Länge: 4,5 km
Dauer: 2,5 Stunden.
Höhenunterschied: 20 m. (optionale letzte Etappe 800 m.)
Schwierigkeit: Leicht
Anmerkungen: Erste und letzte Etappe sind optional. Ein Teil der Strecke ist nicht asphaltiert.

1 Kirche von Sant' Antonio in Chiarano

Es ist die älteste Kirche der Ortschaft Chiarano, bereits im Altertum durch die neue Pfarrkirche San Marcello ersetzt. Aus verschiedenen Dokumenten wissen wir, das zwei Erweiterungen und Renovierung stattfanden, die dem älteren Hauptgebäude, bestehend aus dem Pfarrhaus und eine Hälfte der Halle, eine neue Sakristei und den westlichen Teil der Halle hinzufügten.Die wertvollen Fresken im Inneren und Äußeren der Kirche stammen aus verschiedenen Epochen; verschiedene Darstellungen von Heiligen, unter denen St. Christopher mit Kind auf der Außenwand, und eine Darstellung der Versuchung von Sant'Antonio durch den Teufel (Nordwand, im Innenraum). Auf dem Holzaltar findet man ein Bild, das den Papst San Fabiano und St. Augustinus, Bischof von Ippona darstellt, und eine Holzstatue des heiligen Antonius, mit einem Schweinchen zu seinen Füßen in zentraler Lage. In der Lünette ist eine Jungfrau mit Kind gemalt, während im Sattel an Ende des Holzaltars eine weiße Taube als Symbol für den Heiligen Geist zu sehen ist.Während des Ersten Weltkrieges befand sich in Chiarano ein österreichischer Militärkommando; als Zeichen der Hingabe an diese kleine Kirche, beschäftigten sich die Soldaten mit einigen Restaurierungeingriffen am Gebäude, insbesondere der Reparatur vom Dach - eine Inschrift in der Kirche erinnert daran.Die Kirche wird auch von Rainer Maria Rilke in seiner Erzählung "Ein Morgen", im Jahre 1899 geschrieben) erwähnt.
2 Kirche Sant'Apollinare in Prabi

Obwohl die erste urkundliche Nachricht dieser Kirche aus dem vierzehnten Jahrhundert stammt, wird angenommen dass das Gebäude schon seit dem achten Jahrhundert existiert – darauf weisen die Hingabe an St. Apollinaris und die Lage außerhalb der Stadtmauern;Mit Sicherheit wissen wir jedoch, dass im vierzehnten Jahrhundert das Gottesdienst in der Kirche von Mönchen, die in einem nahe gelegenen Kloster wohnten, geführt wurde, und im fünfzehnten Jahrhundert wurde die Kirche Teil der Gemeinde von Arco.Die Ereignisse dieses Sakralbaus sind wechselständig, im Laufe der Jahrhunderte war sie mal verlassen, mal wieder für den Gottesdienst eingerichtet. Diverse Dokumente betonen den beklagenswerten Zustand der Kirche, sowohl im siebzehnten Jahrhundert als auch im neunzehnten Jahrhundert. Im Jahr 1866 beschließt der Bischof den Abriss, woraufhin der Erzpriester sich mit umfassenden Restaurierungsarbeiten bemüht. Daraufhin wird die Kirche im Jahr 1884 wiedereingeweiht.Während des Ersten Weltkriegs wurde die Kirche durch den Einschlag einer Granate schwer beschädigt. Im Jahr 1983 wurde dann das Gebäude vollständig restauriert. Interessante Fresken sind im inneren zu sehen (Heiligenfiguren und Geschichten aus dem Neuen Testament) und auch außen (Letztes Abendmahl). Nicholas Rasmo schreibt die Fresken dem Maler Federico del fu Bonanno Oddone, aus Riva, zu. Dieser war am Ende des vierzehnten und frühen fünfzehnten Jahrhundert in der Umgebung des Gardasees und Verona aktiv. Interessant sind auch die zahlreichen Graffiti, zum Teil aus dem sechzehnten Jahrhundert.
3 Einsiedelei von San Paolo in Prabi

Die ersten historische Angaben zu diesem Ort der Verehrung und Anbetung und Gebet stammen aus dem zwölften Jahrhundert. Am 9. April 1186 wurde das Altar der Kapelle vom Bischof Albert von Castel Campo eingeweiht. Es waren die Grafen von Arco, die den Bau dieser Kultstätte wollten, und so behielten diese Jahrhundertelang das Patronatsrecht und das Recht die Eremiten zu ernennen. Es wird gesagt, halbwegs zwischen Geschichte und Legende, dass im Jahre 1333 eine gewisse "soror Gisla" (Schwester Gisla) in der Einsiedelei von Prabi lebte, und dass diese während des Prozesses gegen den Ketzer Dolcino verhört wurde.Weitere sichere Informationen zur Einsiedlei entspringen aus Akten des Jahr 1537; wir wissen davon, das hier zumindest am 25. März (in Erinnerung an die Berufung von St. Paul) Messe gefeiert wurde. Im Jahre 1548 traf der Naturforscher und Arzt Pierandrea Mattioli den Einsiedler in Prabi, der ihn in seiner Forschung über Skorpione, die damals in der Umgebung sehr verbreitet waren, half.Am 15. Dezember 1627 wurde von der Behörde für ansteckende Krankheiten beschlossen, dass vermutliche Pestkranke zur Quarantäne an die Einsiedelei von San Paolo übergeben werden sollten. Die Eremiten waren in der Regel Mitglieder der franziskanischen Dritten Ordens, und zogen oft in die benachbarten Gemeinden, um Spenden zu sammeln und die Gottesdienste zu besuchen; ihr Verhalten war aber nicht immer tadellos.Auch diese Einsiedelei wurde mal verlassen, mal neu eingerichtet. Die jüngste Restaurierung wurde in den neunziger Jahren durchgeführt und brachte herrliche Fresken zum Tageslicht, sowohl innen (Letztes Abendmahl, Geschichten aus dem Leben des heiligen Paulus) als auch außen. Bemerkenswert ist insbesondere ein Fresko der Madonna mit Kind aus dem siebzehnten Jahrhundert, das über ein älteres Fresko mit Krieger mit Speeren und Schilden gemahlt wurde. Eine sorgfältige Versetzung des neueren Fresko auf einem freien Teil der Wand ermöglicht es jetzt beide zu sehen.

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