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Verborgene Schätze - Route Die Blaue Linie

Tour, die einem Teil der historischen “Blauen Linie” folgt. Diese wurde als letzte Deutsche Verteidigungslinie am Fuß der italienischen Alpen von 1944 bis 1945 gebaut. Zahlreiche Spuren dieser sind am Nordufer des Gardasees und Umgebung noch zu sehen.


Start: Punta Lido, Riva del Garda oder Piazza Lietzmann, Torbole
Ende: Piazza Lietzmann, Torbole
Länge: 6 km (2 km ab Torbole)
Dauer: 3 St. ca (2 St. ab Torbole)
Höhenunterschied: 100 m.
Schwierigkeit: Mittel
Anmerkungen: Kann von Riva oder Torbole gestartet werden. Wichtig: Auf dem Weg ist est möglich einige Bunker zu besichtigen (Busatte, Dos Tenim, Castel). Taschenlampe, geeignete Schuhe und die notwendige Vorsicht sind geboten.

1. Blaue Linie

Die sogennante "Blaue Linie" war die letzte Verteidigungslinie der deutschen Wehrmacht am Fuß der italienischen Alpen, errichtet um den Vormarsch der Alliierten nach dem vorhersehbaren Scheitern der Grünen Linie (von den Alliierten als Gotische Linie genannt). Sie verlief etwa vierhundert Kilometer an der alten österreichisch-ungarischen Grenze entlang, und verbindete den Stelvio Pass mit dem nördlichen Gardasee, dem Gebiet nördlich von Belluno, den Julischen Alpen, Gorizia und Monfalcone. Soweit möglich, wurden Verteidigungsanlagen aus dem Ersten Weltkrieg wiederverwendet.Die Arbeiten wurden zwischen Sommer und Herbst 1944 begonnen, aber nicht rechtzeitig beendet. Ende April 1945 waren im nördlichen Gardaseegebiet etwa sechzig Stellungen zum Schutz der beiden Strassen entlang der Küste teilweise brauchbar, als zwischen den 28ten und 30ten jenes Monats die Soldaten der Zehnten Gebirgs-Division der US-Armee nach einem harten und blutigen Kampf die letzten Deutschen bei Torbole besiegten.
2. Ringstand bei Punta Lido

Bei Punta Lido können wir einen Ringstand sehen, eine Stellung für zwei Personen aus Stahlbeton (die Alliierten nannten es “Tobruk pit”). Der Eingang ist von zwei Außenwänden gegen Splitter geschützt. Im Inneren befindet sich ein kleiner Raum, der als Eingang und Lagerung dient. Einige Stufen führen in eine kleine runde Kammer, dessen Wände in einer Öffnung mit einem Radius von ca. 80 cm endeten. Auf dieser befand sich eine ringförmige Schiene die es ermöglichte die darauf platzierte Waffe zu neigen und zu schwingen.Wegen der geringen Größe war so eine Stellung schwierig durch Luftbeobachtung zu erkennen. Wir laufen weiter auf der Promenade nach Torbole und treffen zwei weitere Gebäude aus dem Ersten Weltkrieg, die 1945 in die Blaue Linie eingebettet wurden. 
8. Bunker Alla Val

Dieser Bunker befindet sich in Torbole in der via Pescicoltura (früher via alla Val – “zum Tal”). Als größter Bunker der Umgebung wurde er 1944 als Befehlszentrale der Luftwaffe gebaut. Nach Auflösung der Luftwaffe wurde er als Luftschutzbunker für die Bevölkerung von Torbole benutzt. Er besteht aus zwei Tunneln, die zu zweit miteinander verbundenen Räumen führen. Im Inneren kann man noch die Kanäle zur Sammlung und Entsorgung von Sickerwasser sehen; weiterhin einige Überreste der Überreste des Fußbodenbelags (die Bretter and den Wänden sind kurz nach dem Krieg verschwunden); Keramikisolatoren für die Stromkabel, und, in der Nähe der Eingänge, zwei Windschutznischen die dazu dienten, Schockwellen von Explosionen auf der Außenseite zu dämpfen. Der erste Teil beider Tunnel ist mit Stahlbeton verstärkt, da das umliegende Gestein hier sehr dünn ist. In den letzten Tagen des Krieges fand hier ein Großteil der Bevölkerung von Torbole Unterschlupf. 

"Ich erinnere mich gut an das Leben im Bunker. Es wahren alle Einwohner des Picalof  [der Ortskern von Torbole] dort, und Flüchtlinge aus der Lombardei. Der Bunker war zur öffentlichen Latrine geworden, so das die Kinder anfingen wegen der fürchterlichen Verdünstungen der Urins und anderer Dinge nicht mehr aufzuwachen. Es gab weder Luft noch Wasser, das der Bunker unvollendet war. Wir waren so viele, das wir viele gar nicht kannten, und so vielleicht auch getarnte Deutsche mit uns wahren, wer weiß. Die letzten Male waren wir 3 oder 4 Tage auf dem Strich drin. Ich erinnere mich auch an Carmela mit dem kranken Kind, das nach dem Krieg gestorben ist"(Überlieferung von Sofia Gioppi)
9. Etsch-Gardasee Tunnel

Etwas südlich von Torbole ist die Öffnung des Etsch-Gardasee Tunnels zu sehen, wo 1944 die Luftfahrtindustrie Caproni einzog, ähnlich zu dem, was mit den Fabriken von FIAT, Breda und anderen geschah - diese wurden in 70 Tunnel auf der westlichen  Gardesana Straße versetzt, um den Bombenangriffe der Alliierten zu entkommen -. Der Etsch-Gardasee Tunnel war als  Ableitungskanal konzipiert worden, der dazu dienen sollte, bei Hochwasser den Pegel der Etsch zu sinken, um die einst regelmäßigen und verheerenden Überschwemmungen im Polesine Gebiet zu verhindern (Der obere Tunneleingang lieg bei Mori im Etschtal).
Bei Ausbruch des Krieges, wurden die Ausgrabungen unterbrochen, als der Tunnel ca. zwei Kilometer lang war. Im späten Frühjahr 1944, nach Anpassung des Tunnels an die industriellen Anforderungen, begann die Firma Caproni, die auf 1.300 Mitarbeiter zählen konnte, darunter Arbeiter und Techniker, die in Hütten bei Linfano wohnten, nach den Produktionsplänen der Firma Messerschmitt zu arbeiten. In Torbole produzierte die Firma Caproni Ausrüstung für Kampfflugzeuge (Me 163 und Me 262), für die Flugbombe "V 1", die Rakete "V 2" und andere modernere Raketen.

Laden Sie die App herunter um mehr über diese Route zu erfahren...

 
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