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Verborgene Schätze - Route "A peste, fame et bello"

Die ländliche Welt der Vergangenheit, ständig von Naturkatastrophen bedroht, suchte oft den Schutz der Heiligen und der Madonna durch Votivkapellen, Kiosks, Altare, Gemälde. In Nago und Torbole bezeugen ca. einhundert dieser religiöse Artefakte diese frommen Traditionen. Für diese Tour wurden einige der höchstwertigsten ausgewählt.


Start: Hafen, Torbole oder Piazza Gazzoletti, Nago
Ende: Hafen, Torbole
Länge: 1,5 km.
Zeit: 1h 30'
Höhenunterschied: 150 m
Schwierigkeit: mittel
Anmerkungen: Diese Route ist wegen des unebenen Weg Santa Lucia nicht für Kinderwagen und Rollstühle geeignet. Falls notwendig, können sie die Punkte 1 bis 7 überspringen, in Nago parken und beim Punkt 8 starten (lesen Sie dennoch die Einführung zum Punkt 1). 

1. Einführung: Hunger, Krieg und Seuchen in der ländlichen Welt

Die ländliche Welt der Vergangenheit wurde immer wieder von Katastrophen gegen Menschen, Tiere, Felder bedroht. Mit diesen Unglücken bestrafte Gott seine Kinder für ihre Sünden. Die Gläubigen wandten sich deshalb an Maria und die Heiligen und durch diese die Vergebung und den Schutz Gottes zu erhalten. Ihnen zu Ehren wurden sichtbare Zeichen dafür versprochen: Schreine, Heiligtume, Altare, Gemälde und so weiter. 

A peste, fame et bello libera nos, Domine! Von Pest, Hunger und Krieg erlöse uns, O Herr!
(aus der "Allerheiligenlitanei")

Die heiligen Schreine oder Bildstöcke*, so genannt weil sie vorzugsweise am Beginn (aus dem Latein: "in capite", daher der italienische Name “Capitello”) der Orte stehen, wo sich der Schutz des Heiligen ausüben sollte - die Felder, die Berge, das Land, das Haus, Kreuzungen wo Straßen enden und starten - sind Zeichen einer ländlichen Welt, die jetzt verschwunden ist.
*(In Hessen Heiligenstock, in Österreich und Bayern Marterl, in der Schweiz Helgenstöckli)
1.b Der Alte Hafen von Torbole

Bis zur Mitte des neunzehnten Jahrhunderts, wurde in der Nacht der Zugang zum Hafen mit einer Kette verschlossen. Im Fall von großen Epidemien wie z.B. die Pest, wurde der Hafen ganz geschlossen um jedliche Landung zu verhindern; die Überwachung wurde durch den Bau einer hölzernen Barracke für die bewaffneten Wachen gestärkt. Auf dieser Weise wurden Nago Torbole und von der Pest, die in Europa in 1628 bis 1630 tobte, verschont.
2. Haus Bertamini

Das Gemälde aus dem siebzehnten Jahrhundert an der Seite des Hauses zeigt die Jungfrau Maria und den Hl. Rocco, Beschützer gegen die Pest.San Rocco war ein Pilger, wie seine Kleidung (breitkrempiger Hut und die zum trinken benutzte Muschel). Während einer seiner Pilgerfahrten wurde er von der Pest betroffen und aus diesem Grund von der Gemeinde entfernt. Nur ein Hund kam ihn zu sehen und brache ihm Brot, welcher die Wunden der Pest trägt. Nach seiner Heilung, widmete sich der Hl. Rocco der Betreuung von Leprakranken.
3. Kappelle des Hl. Vigil

Ansatz der Choleraepidemie, die in den Nachbarländern im Jahre 1836 wütete, versprach Pietro Romani, ein reicher Landbesitzer von Torbole, dem Hl. Vigil ein Zeichen der Dankbarkeit zu errichten, falls er ihm und seine Familie von der Seuche bewahre.Bis in die siebziger Jahre wurde die Kappelle als gelegentliche Grabkapelle für die Bewohner der Nachbarschaft verwendet.

Laden Sie die App herunter um mehr über diese Route zu erfahren...

 
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