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Verborgene Schätze - Route Die Geheimnisse des Flusses

Eine leichte Wanderung von Ceniga nach Arco am Fluss entlang, zu Fuß oder mit dem Rad. In Ceniga folgt man den Hinweisen zur Römerbrücke (“Ponte Romano”), danach folgt man der alten Straße nach Arco, auf der sich die Klause San Paolo, die alte Wasserschleuse und die Kirche von St. Apollinare befinden. Beim Parkplatz "Al Ponte" in Arco folgen Sie den Radweg an der Sarca entlang, um über den neu angelegten Flussstrand im Ortsteil Moleta anschliessend nach Ceniga zurückzukehren.

Start: Ceniga, römische Brücke oder Arco, Parkplatz "Al Ponte"
Ende: Arco, Parkplatz "Al Ponte" oder Ceniga, römische Brücke
Länge: 4 km
Dauer: 2 St.
Höhenunterschied: 20 m.Schwierigkeit: leicht
Note: die Tour can von beiden Seiten gestartet werden. 

1. Die Römische Brücke von Ceniga

Der Ursprung der sogenannten „römischen“ Brücke ist unbekannt. Einleuchtend ist jedoch, dass sie in früheren Zeiten zum Überqueren des Sarca-Flusses diente, und zwar an dem Punkt, an dem die ehemaligen Straßen von Arco und Laghel den Ortsteil Ceniga berührten. Auf den Brückengeländern sind zwei Datums zu erkennen, nämlich 1719, als die Brücke nach dem Hochwasser wieder erbaut wurde, und neuerlich 1868 nach dem von den Österreichern angeordneten Abriss während der Ereignisse des 3. Unabhängigkeitskrieges. 
2. Die Klause von San Paolo

Die Klause von San Paolo befindet sich an der Straße von Prabi und ist ein wundervolles Beispiel der sakralen Kunst mit traumhaft schönen Fresken im Innen- und Außenbereich. Die Klause ist eines der ältesten Monumente: Die Weihe des Altars am 9. April 1186 ist dokumentarisch belegt. Ein ausgesprochen einfacher Bau, in einer Nische unterhalb des Steilhangs, der auch als Wand und zum Teil als Gewölbe der Kirche fungiert, die nur aus einem Raum und einem angrenzenden Zimmer besteht, das einst für die Eremiten bestimmt war. Das Gebäude wird durch eine kleine Terrasse im Norden und eine Steintreppe vervollständigt, die teils direkt in den Fels gehauen wurde und vom Zimmer der Eremiten in einen darunter liegenden Raum führte. Im Inneren ist nur der Kirchenraum mit Fresken verziert. 1950 unternahm die Gemeinde Arco, der derzeitige Besitzer, mit Unterstützung der Autonomen Provinz Trento, radikale Restaurierungsarbeiten, bei denen wunderschöne Fresken ans Tageslicht kamen, die „Das letzte Abendmahl“ und Geschichten aus dem Leben des Heiligen Paul zum Thema haben. Auch Rainer Maria Rilke erwähnte die Klause in seinen Schriften. 
Der Außenbereich der Klause ist immer zugänglich. Der Innenbereich ist normalerweise geschlossen. Die Klause wird anlässlich von Führungen (meist im Frühjahr und Herbst) geöffnet oder nach Anfrage für Schulklassen und Gruppen. Führungen dürfen aber nur in Begleitung einer Aufsichtsperson erfolgen. 
Für Infos: Ufficio Attività Culturali del Comune di Arco: +39 0464 583608
3. Wassereinlass bei Malapreda

1892 erbaut, versorgte dieser Wassereinlass ein kleines Kraftwerk in Prabi. Arco war eine der ersten Städte der Donaumonarchie, in der öffentliche elektrische Beleuchtung eingeführt wurde: wie Trient im Jahr 1890 zog man die notwendige Energie aus der Wasserkraft. Die Ruinen des Wasserkraftwerks befinden sich eine kurze Strecke stromabwärts.
4. Der Kalkofen

Ein Kalkofen (“calchera” auf Dialekt) ist ein Brennofen für die Herstellung von Kalk aus Kalkstein. Der traditionelle fassförmige Bau wird teilweise in den Boden gegraben und mit Steinen trocken gemauert. Der Brennvorgang dauert eine Woche, inklusive der Zeit zum Abkühlen: der Ofen musst dabei ständig mit Holz geschürt werden. Restaurierte Beispiele der traditionellen Bauweise findet man in Casina bei Drena, in Braila bei Arco, und auf den alten Ponale Weg bei Biacesa (Gemeinde Ledro).
Der Kalkofen von Prabi stammt aus 1961 und ist in der Umgebung ein seltenes Beispiel eines vorindustriellen Kalkofens: dieser ist im Freien als Turm gebaut, der Kalkstein wird darin mit Kohle statt Holz verbrannt. Ziel war eine kontinuierliche Produktion, wie sie beim traditionellen Kalkofen nicht möglich war. Probleme mit der Rentabilität, Qualität und Strukturfehler im Bau führen zur Einstellung der Produktion schon im ersten Jahr.

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